BUENOS AIRES. LABERINTOS Y SUENOS.

Datum: 29.03.2006 - 29.04.2006

Eröffnung:

Die Reise als Vorstellung wie als reale Bewegung durch die Welt ist ein zentraler Ausgangspunkt im Werk Paul Albert Leitners. Der Fotograf als stets aufmerksamer bildersammelnder Flaneur verdichtet die Bildfundstücke des Alltags zu existenzieller, immer auch autobiographischer Poesie.

„Paul Albert Leitner sieht seine Fotografien als dokumentarische Notizen der Gegenwart, des Augenblicks. Er beobachtet, er wählt aus. Er erzählt, er dokumentiert, er collagiert und er erinnert sich an Bilder, die er schon immer machen wollte. Die Realität, oftmals banale Alltagsrealität, wird bei ihm zu einer „Einstellung“, zu einem Motiv. Und manchmal werden solche Einstellungen sogar überhöht, das nennt er dann „surreal“. (Susanne Moser)

Buenos Aires ist eine Stadt mit unendlicher Energie, voll von Klängen, Bildern und Impressionen, eine Stadt, die niemals schläft. Für Paul Albert Leitner „eine Stadt, wie ich mir vorstelle, dass Städte sein sollten: ein Ort der Sehnsucht, am Wasser liegend, heiß, laut und schrill einerseits, melancholisch - nostalgisch andererseits.“ Als Besucher wandelt man ziellos durch die Straßen, um hin und wieder noch ein Stück verlorenes Europa, ein Stück verlorener Vergangenheit zu finden und letztlich Bilder und Ideen in Einklang zu bringen.

„Paul Albert Leitner ist eine der bemerkenswertesten Figuren in der österreichischen Fotoszene. Mit einem Anflug von ‚gekonnter’ Naivität realisiert er ein vielfältiges, auch mal schräges (Foto-) Programm an Selbsterforschung, in verschiedenen Konstellationen, zum Beispiel als Reisender.“ (Urs Stahel, Fotomuseum Winterthur)

Die Galerie foto-forum hatte 1994 P. A. Leitner’s „Die Reise zum Heiligen Sebastian“ ausgestellt.Hier ist ein Text welcher die Austellung beschreibt