Adriano Tomba ist es gelungen, aus der Fotografie und den Bergen die zwei Interessenschwerpunkte seines Wesens zu machen. Aus seiner Biografie geht hervor, dass er sich erst spät mit der Fotografie auseinander setzte, sie aber gleich beherrschte. Seine herzliche, etwas spröde und zurückhaltende Art, wie sie der Dichterfreund Bepi de Marzi beschreibt, hilft ihm sofort, seinen maßvollen und effizienten Stil zu finden, der den Alpinisten dazu bringt, seine Ziele im ausgewogenen Zusammenspiel zwischen sportlichem Ehrgeiz und Intellekt zu erreichen.
Mit seiner inzwischen ausgeprägten Erfahrung als Alpinist, Fotograf und Historiker der Bergwelt hat er auf den Spuren des Geografen Julius Payer, des Forschers Douglas William Freshfield, den Pionieren der Fotografie wie Giovanni Battista Unterveger, Vittorio Sella und Giuseppe Garbari von 1999 bis 2004 eine fotografische Arbeit über die Adamello-Presanella Gruppe erstellt, in der er die Erfahrungen seiner Vorgänger nachvollzogen hat, begeistert auch von den Panoramafotos, die das italienische Militär während des Ersten Weltkrieges anfertigen ließ.
Die Arbeit des Alberto Tomba stellt hier ein verfeinertes, effektives Projekt technischer Forschung dar und berücksichtigt, wie Italo Zannier feststellt, das Konzept der Ferne und der Atmosphäre, grundsätzliche Merkmale einer Fotografie, die nicht langweilig und flach ist. Sein Weg ist nicht einfach: Studien, Begegnungen, historische und wissenschaftliche Nachforschungen, körperliche Mühe und geduldige Ausdauer in der Dunkelkammer, Flexibilität beim Zusammenspiel mehrerer fotografischer Prozesse, …
Floriano Menapace
Mit seiner inzwischen ausgeprägten Erfahrung als Alpinist, Fotograf und Historiker der Bergwelt hat er auf den Spuren des Geografen Julius Payer, des Forschers Douglas William Freshfield, den Pionieren der Fotografie wie Giovanni Battista Unterveger, Vittorio Sella und Giuseppe Garbari von 1999 bis 2004 eine fotografische Arbeit über die Adamello-Presanella Gruppe erstellt, in der er die Erfahrungen seiner Vorgänger nachvollzogen hat, begeistert auch von den Panoramafotos, die das italienische Militär während des Ersten Weltkrieges anfertigen ließ.
Die Arbeit des Alberto Tomba stellt hier ein verfeinertes, effektives Projekt technischer Forschung dar und berücksichtigt, wie Italo Zannier feststellt, das Konzept der Ferne und der Atmosphäre, grundsätzliche Merkmale einer Fotografie, die nicht langweilig und flach ist. Sein Weg ist nicht einfach: Studien, Begegnungen, historische und wissenschaftliche Nachforschungen, körperliche Mühe und geduldige Ausdauer in der Dunkelkammer, Flexibilität beim Zusammenspiel mehrerer fotografischer Prozesse, …
Floriano Menapace